Alle zwei Jahren müssen wir als Team einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, um unser Wissen rund um dieses wichtige Thema aufzufrischen. In diesem Jahr war es wieder soweit. Am Brückentag nach dem einmaligen Feiertag am 8. Mai haben wir uns daran erinnert, wie wir uns in Notsituationen bestenfalls verhalten sollten. Stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung und Wundversorgungen standen ebenso auf dem Programm wie das richtige Vorgehen bei Krampfanfällen, Vergiftungen, Herzinfarkt, Schlaganfall uvm. Trotz des ernsten Themas hat Patrick Marschke von „Dein-Notfalltraining“ den Tag mit Leichtigkeit und Humor gestaltet und als Feuerwehrmann der Berliner Feuerwehr jede Menge Erfahrungen aus der Praxis einfließen lassen – immer auch mit dem besonderen Blick auf den Umgang mit Kindern. Neben unserem Team der „Kleinen Oase“ waren auch sechs Mitarbeitende aus der kleinen Kita „Entdeckerbande“ in Tempelhof dabei. Eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und zum kollegialen Austausch – nicht zuletzt in den Pausen bei leckerem Kuchen und Pizza.
Marlene Bro, unsere Mitarbeiterin für Jugendarbeit, lädt Eltern und Kinder zum Kindertreff ein. Marlene war auch in der Kleinen Oase, um für den tollen Kindertreff zu werben.
Wir treffen uns montags ab 16:30 Uhr im Gemeindezentrum (1. OG). Kinder von 0-7 Jahren sind mit ihren Eltern eingeladen vorbei zu kommen. Wir hören Geschichten, spielen oder basteln gemeinsam. Es gibt Raum für Gespräche bei Saft, Tee und Snacks. Wir freuen uns auf euch! 😊
Erhöhte Temperatur und Fieber 37,5 – 38,5 °C erhöhte Temperatur ab 38,5 °C Fieber (im Ohr jeweils 0,3 – 0,5 °C niedriger) Hat ein Kind erhöhte Temperatur oder Fieber werden die Eltern informiert und gebeten, ihr Kind möglichst zeitnah abzuholen. (Selbstschutz und Fürsorgepflicht) Wann kann das Kind wieder in den Kindergarten kommen? Kein Fieber, keine erhöhte Temperatur in den letzten 24 Stunden (ohne fiebersenkende Medikamente) Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen Von Durchfall spricht man, wenn jemand innerhalb von 24 Stunden mindestens dreimal sehr weichen oder flüssigen Stuhlgang hat. Durchfall wird oW von Bauchschmerzen, -krämpfen und Blähungen begleitet. Durchfall und Übelkeit gehen manchmal auch mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen einher. Hat sich ein Kind übergeben, klagt dauerhaW über Übelkeit und/oder hat Durchfall, werden die Eltern informiert und gebeten, ihr Kind möglichst zeitnah abzuholen. (Selbstschutz und Fürsorgepflicht) Wann kann das Kind wieder in den Kindergarten kommen? Symptomfrei seit mindestens 48 Stunden. Meldepflicht Eltern sind verpflichtet, den Kindergarten über Infek_onskrankheiten ihres Kindes (oder auch im nahen familiären Umfeld) zu informieren. Der Kindergarten informiert mit Aushängen am Eingang des Kindergartens über Infektionskrankheiten im Kindergarten (selbstverständlich anonym). Medikamentengabe Wir geben den Kindern keine Medikamente! Ausnahmen: Notfallmedikationen, Allergiker, chronisch kranke Kinder und zur Nachbehandlung von Krankheiten, die mindestens zwei Wochen zu Hause behandelt wurden. In solchen Fällen ist die Einzelabsprache mit den Erzieherinnen notwendig. Wir verabreichen Medikamente nur mit schriftlichem Auftrag und Verabreichungsanleitung durch den Kinderarzt und/oder die Eltern. Gesundschreibungen vom Kinderarzt In der Regel nicht erforderlich. Wir behalten uns vor, bei besonders schweren Infek_onen eine Gesundschreibung einzufordern. Kindergarten Kleine Oase, November 2024
Seit unserem großen Jubiläum vor 5 Jahren hat sich viel verändert in der Kleinen Oase, die damals noch gar nicht so hieß. Deshalb haben wir diesen Geburtstag mit allen, die sich für unseren Kindergarten einsetzen, gefeiert und einige auch zu Wort kommen lassen.
Die wichtigsten Personen in der Kleinen Oase haben bereits tagsüber gefeiert. Am Morgen konnten die Kinder bei einem Mitmachtheater in eine fantastische Unterwasserwelt eintauchen. Und kurz vor dem Empfang der Erwachsenen ging ein wunderschönes Kinderfest zu Ende. Ein paar Spuren waren noch zu entdecken: das Geheimnis der grauen Wand wurde gelüftet; die Kinder durften sie bemalen. Sie wurde eigens dafür geschaffen, um von den Kindern bemalt zu werden. Beim abendlichen Empfang wurden Menschen interviewt, die sich in verschiedenen Bereichen für die Kleine Oase engagieren. Hier ein paar Auszüge davon, teilweise leicht verändert:
von rechts nach links: Lion Rauer („Springer“ in der Kleinen Oase), Antje Thieme (Pädagogin), Maria Matschke (Elternvertreterin), Caroline Dollinger (Mitglied im Diakoniewerk), Markus Piel (Mitglied im Vorstand des Diakoniewerks)
Liebe Antje, du gehörst schon sehr lange zum pädagogischen Team der Kleinen Oase und bist auch für die Umsetzung der Themen im Zusammenhang mit „Sprachkita“ zuständig. Als wir uns das letzte Mal länger über die Kleine Oase unterhalten haben, sprachst du von dem Geheimnis der Kleinen Oase. Bitte verrate es uns!
Antje: Das Besondere an „Sprachkita“, ist alltagsbasierte Sprache und Sprachkultur. Da waren wir schon immer ganz gut auf dem Weg. Wir haben daran angeknüpft, die Kinder mitgenommen, uns als Team und euch als Vorstand. Wir sind gut im Gespräch. Das Geheimnis der Kleinen Oase sind die kurzen Wege, die wir haben: zu Fuß, wenn wir durchs Haus laufen, wie auch inhaltlich. Alles kann ganz schnell transportiert werden. (…) Wir kennen uns alle, die Kinder kennen alle, die Eltern kennen uns und wir kennen sie. Das heißt nicht, dass alles konfliktfrei ist, aber wir gehen mit großem Vertrauen und Verantwortung miteinander um. Das ist etwas ganz Wertvolles. Die Tatsache, dass Christina und ich uns einfach mal schnell auf der Bank draußen austauschen können, sagt alles. Wir brauchen keinen Termin beim Vorstand, wir brauchen auch keinen Termin bei Anne im kleinen Haus, Eltern sind auch immer mit dabei.
Lion,(…) du bist in der Gruppe, in der buchstäblich „Not am Mann“ ist. Du studierst Kindheitspädagogik und bist seit 6 Jahren als Werkstudent bei uns beschäftigt. Ganz direkte Frage: warum bist du immer noch bei uns?
Lion: Gute Frage! Du hast eigentlich die Antwort schon ein bisschen gegeben: optimalerweise wird die Beziehung immer besser, je länger man zusammenarbeitet, so ist es bei zumindest bei mir. Die Zusammenarbeit hat sich verbessert und die Beziehung untereinander. Hinzukommt, dass ich eine sehr entgegenkommende Chefin habe. Mir wurde sehr viel Flexibilität entgegengebracht, sodass ich Uni und Kleine Oase gut gewuppt habe. Also: es hat auf der privaten Ebene gestimmt, es hat auf der professionellen Eben gestimmt und dann hat man keinen wirklichen Grund zu gehen.
Einschub Antje: Lion hat etwas erwähnt, was Selbstverständlich wirkt, aber gar nicht so selbstverständlich ist: nämlich, dass wir ein so gewachsenes, kontinuierliches und homogenes Team sind. Und ich möchte jemand an dieser Stelle danken: Jürgen Schaffer! Als die Kleine Oase vor 14 Jahren immer Zeitverträge vergeben hatte, um sich selbst zu schützen und nicht in die roten Zahlen zu gelangen, und ich irgendwann am Telefon zu dir sagte: „Mensch, jetzt will ich aber!“ Da hast du den Satz gesagt, den ich nie vergessen werde: „Na gut, wenn du dazugehören möchtest, dann soll das so sein!“ Ich danke dir dafür, das ist etwas ganz Wichtiges, dass wir hier zusammengehören. (…)
Liebe Maria, ihr habt auch euren zweiten Sohn, Theo in die Obhut der Kleinen Oase gegeben. Noah, der bereits in der zweiten Klasse ist, war auch in der Spatzengruppe und dann bei den Störchen. Was ist für euch aus Elternsicht Grund, sich für die Kleine Oase zu entscheiden?
Als ich die Kleine Oase das erste Mal besucht habe, da hieß sie noch gar nicht so und das Team kannte ich auch nicht. Ich war total begeistert von den riesigen Panoramafenstern und dachte wow, die Kindern können so richtig rausgucken, bei jedem Wetter, auch in die Natur. Ganz im Gegensatz zu manchen Berliner Kitas, die an der Straße liegen. (…) Das war mein erster Eindruck und natürlich auch die Lage, versteckt und trotzdem zentral. Und dann habe ich das Team kennengelernt und bin begeistert von dem außergewöhnlichen Erzieher*innenteam. Dass man Gespräche führen kann, die nicht oberflächlich sind, dass ihr an uns als Menschen interessiert seid und immer ein Ohr für uns habt. Als Beispiel dafür: Als unser Hund eingeschläfert werden musste, wusste das gleich die gesamte Kita, weil mein Sohn das überall erzählt hat, ich wollte das gar nicht erzählen. Und dann war es so familiär, als wir gefragt wurden, wie es uns denn geht. Es war als käme man nach Hause. Das liegt zum einen an der Größe der Kita, aber auch an dem tollen Team. Ich bin schon ganz traurig, wenn mein Sohn in einem Jahr die Kita verlässt.
Liebe Caroline, du bist in der Gemeinde schon sehr viel ehrenamtlich unterwegs. Warum war es dir wichtig auch noch Mitglied im Diakoniewerk zu sein?
Caroline: In der Gemeinde bin ich verwurzelt und mit dem Kindergarten war ich verbunden, weil meine Tochter ihn besucht hat. Fabienne (ehem. FSJ-Kraft und Auszubildende) hat bei mir gewohnt. Verschiedene Mitarbeiter*innen waren bei mir (in der physiotherapeutischen Praxis Baldauf Dollinger), um Entspannung zu finden. Da lag es nah, Gemeinde und Kindergarten zu verknüpfen und Mitglied im Diakoniewerk aktiv werden.
Lieber Markus, du hältst die Finanzen des gesamten Kindergartens zusammen. Auch mit Mathematikstudium verstehe ich nicht immer, wie du es schaffst, dass wir genügend Geld haben. Was ist das Geheimnis deiner Buchhaltung?
Markus: Das ist kein Geheimnis. Solange genügend Geld reinkommt, kann es auch ausgegeben werden. Das ist einfach, da braucht man kein Studium. Schwierig ist es manchmal, die Zeit für diese Aufgabe zu finden, da sie ehrenamtlich ist; Rechnungen müssen zu bestimmten Zeite bezahlt werden.
Vielen Dank für eure Antworten. Da waren – in der Kleinen Oase würde gesagt werden – „Glitzermomente“ dabei. Zum Schluss bitte ich euch, in einem Satz zu sagen, was ihr der Kleinen Oase für die nächsten Jahre wünscht.
Antje: Sprachkita ist nicht Sprachförderung im klassischen Sinn, sondern Teil der Demokratiebildung. Und ich wünsche mir, dass wir immer demokratische Regierungen in diesem Land haben.
Lion: Es steht in der Mäusegruppe ein Personalwechsel an. Deshalb wünsche ich der Kleinen Oase, dass die nötige Stabilität auf personeller Ebene bleibt, damit wir die Dinge, die wir uns vorgenommen haben auch umsetzen können.
Caroline: Ich wünsche der Kleinen Oase, dass sie es schafft, den Kindern im Rückblick die schönste Zeit ihres Lebens zu bereiten. In der sie die Werte lernen und verinnerlichen, die sie später davon abhalten AfD zu wählen.
Markus: Ich wünsche, dass wir weiterhin so gut zusammenarbeiten, damit die Kinder eine unbeschwerte Kindergartenzeit haben und sie genießen können. Und dass wir nie vergessen, dass alles, was wir tun, für diese Kinder getan wird.
Das Gespräch führte ChrisTina Praclik
Musikalische Highlight der Feier durch Stefanie und Daniel Elfendahl
Diesen Pfingstgruß hinterließen die Kinder der Kleinen Oase im Kirchenraum der Baptistengemeinde, als sie am Freitag (17.5.) innerhalb des Morgenkreises dort Pfingsten feierten.
Mit Playmobilfiguren stellten Silke und Julia die Geschichte aus der Bibel nach und Christine spielte auf der Orgel. Das war für alle Kinder ein eindrückliches Erlebnis.
Gestern (26.5.*) entdeckten nun die Kinder im Gottesdienst die kleine Überraschung: selbstgebastelte Papierblumen und Flaggen von allen Ländern, aus denen Kinder im Kindergarten sind. Dazu ein Geburtstagsgruß an die Gemeinde, denn Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche.
Die gelungene Überraschung wurde von allen Gottesdienstbesucher*innen laut beklatscht, bevor die Kinder in ihren Kindergottesdienst zogen.
*Zu Pfingsten war die Gemeinde verreist und es fand kein Gottesdienst in unseren Räumen statt.
Pünktlich um 9.00 Uhr an einem Samstag im Kindergarten zu sein, haben die meisten geschafft und auch gleich losgelegt. Zeitweise wimmelt es in den beiden Sandkästen der Kleinen Oase vor Menschen mit Schaufeln: klein und groß, jung und alt schaufelten, dass es eine wahre Freude war. Der Sandhaufen auf dem Parkplatz wurde zusehends kleiner. Es entwickelten sich Spiele: Kinder ließen sich in Schubkarren von erwachsenen schieben und besonders motivierte fuhren die mit Sand gefüllten Schubkarren mit immer höheren Tempo die mit Brettern ausgelegte Treppe hinauf.
Als dann der Würstchenduft in die Nasen stieg, war alles geschafft und rundherum war zu hören, dass es ein riesiger Spaß für alle war.
Vielen Dank für den Einsatz!
Am Sonntag und Montag sind für die Kinder kleine Schätze im Sand versteckt. Viele Freude beim Buddeln!
Zu sehen in der Kleinen Oase auf dem Außengelände bei den Spatzen und Mäusen. Die Versieglung wurde an einigen Stellen aufgehoben, damit es dort Pflanzen wachsen können. Gleichzeitig wurden Balancierstangen ausgelegt.
Besser hätte das Wetter nicht sein können und das Datum „Frühlingsanfang“ passte auch zu einem Treffen mit Eltern, Kindern und Pädagoginnen zum Abschluss eines Kindergartentages. Bei Getränken und leckeren Knabbersachen konnte auf dem schönen Außengelände der Kleinen Oase gespielt, gebastelt und sich in Gesprächen ausgetauscht werden.
Das Buffet war schnell geplündert und das unstrukturierte Material bald in schöne Dinge (Geburtstagsgeschenke, Rassel etc.) verwandelt. Da in der Passionszeit „Spielzeugfasten“ im Kindergarten angesagt ist, konnten alle Kinder damit gut umgehen. Nur aus Sicht von Erwachsenen sah es zunächst eher wie Abfall aus.
Aus rechtlichen Gründen gibt es nur Fotos von Erwachsenen und Dingen.