Eine Oase ist eine fruchtbare Stelle mit Wasser. Ein Ort, an dem das Wichtigste zum Leben vorhanden ist. An dieser Stelle, entsteht der Wunsch zu bleiben, zu genießen und Kraft zu schöpfen.
Pädagogisch gesprochen also ein Platz, an dem Kinder so sein dürfen wie sie sind und gleichzeitig, alles bekommen, was zu ihrem Wachstum nötig ist.
Für die drei Gruppen im Kindergarten bedeutet das, dass Spatzen, Mäuse und Störche sich wohlfühlen können.
Im ersten Buch der Bibel, der Genesis, erfolgt aus dem Wasser, über welchem der Geist schwebt, die Schöpfung.
Und Jesus selbst bezeichnet sich als Quelle des lebendigen Wassers.
Das sind die wichtigsten Gründe, warum wir uns für diesen Namen entschieden haben.
Vielen Dank an alle, die sich mit kreativen Vorschlägen beteiligt haben.
„Kleine Oase“ wurde zweimal vorgeschlagen, von einem Mitglied des Diakoniewerks und einem ehemaligen Kindergartenkind.
Christina Klose und Daniel Jurischka erhalten einen Becher mit dem Namen des Kindergartens, der noch gestaltet wird.
Herzlichen Glückwunsch!
Anne N. – Christina P. – Diemut L. – Helmut K. – Markus P
Seit vier Jahren komme ich immer wieder tagsüber in den Kindergarten und fast jedes Mal höre ich die Frage einiger Kinder: „Wie heißt Du denn?“Die ganz besonders Pfiffigen begrüßen mich mit: „Hallo, Opa“. Bei beiden Begrüßungsformen fange ich gleich an zu strahlen.
Ich bin der Helmut und ich bin auch stolzer Opa/Opi (abhängig vom jeweiligen Enkelkind).
Wie bisher auch, bleiben meine Schwerpunktarbeiten für den Kindergarten eher im Hintergrund. Sie liegen im Bereich der Organisation und im Support, damit die wesentliche Arbeit durch die fachpädagogischen Mitarbeiter *innen weiter professionell funktioniert.
Wer mehr dazu wissen will, kann mich gerne ansprechen.
Christina Praclik, 2. Vorsitzende
Für weitere drei Jahre bin ich in den Vorstand gewählt worden. Zeit, die ich nutzen möchte, das Begonnene weiter zu führen und zu vertiefen. Der Kontakt zu den Kindern und den Mitarbeitenden liegt mir am Herzen. Natürlich werde ich weiterhin zum Vorlesen in den Kindergarten kommen und das „Buch des Monats“ vorstellen.
Ich freue mich auf die Herausforderungen, die uns als „Sprachkita “ bevorstehen und auf die Weiterentwicklung zum Thema „Partizipation“. Dafür biete ich weiterhin meine Begleitung an.
Und: meistens bin ich mit Fotoapparat unterwegs.
Gerne stehe ich auch Ihnen für Gespräche zur Verfügung.
Markus Piel, Schatzmeister
Mein Name ist Markus Piel. Ich bin Sattlermeister und Versicherungskaufmann. Letzteres ist meine derzeitige Haupttätigkeit. Zahlungen und Rechnungsprüfungen sind mein tägliches Geschäft. Daher lag es sehr nahe, mir den Posten des Schatzmeisters zu übertragen und somit die von Diemut Lehniger bisher sehr gut geführte Arbeit zu übernehmen.
Ich bin gebürtiger Brandenburger (Jahrgang 1967), verheiratet, habe drei Kinder und lebe seit 1972 im Südosten Berlins.
Da ich gerne singe, spiele und auch herumtobe, habe ich schon immer einen guten Zugang zu Kindern gefunden.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im neu gebildeten Vorstandsteam, dem ich seit Oktober angehöre.
Wir können wieder kochen und backen. In Sechser Gruppen haben die Kinder Brötchen hergestellt, dabei Zutaten abgezählt und geknetet sowie Kräuter geschnitten und den Quark gerührt.
Mit viel Konzentration und Freude waren sie bei der Sache und die Anderen haben zum Fenster hereingeschaut. Keine Sorge, ihr seid beim nächsten Mal dabei.
Liebe Iris, das ist eine ganz schön lange Zeit! Das heißt doch aber auch, dass es dir bei uns überwiegend gefallen hat, oder?
Ja, es hat mir gefallen. Es passte gut in meinen Lebensweg.
Einmal habe ich mir überlegt, ob ich noch mal etwas Anderes machen soll und habe ein Seminar (Kunsttherapie) belegt. Und es hat besser in meinen Lebensweg (s.o.) gepasst und ich bin geblieben.
Es wurde nie langweilig, sondern ist interessant, herausfordernd und belebend geblieben: durch die Kinder und das Team.
In Vorbereitung auf dieses Interview hast du mir erzählt, dass du alle drei Leiterinnen des Kindergartens – wenn auch Brigitte Müller nur ganz kurz – erlebt hast.
1994/95 wurde ich von Sabine Unruh (S. Unruh gehört ebenfalls zur Gemeinde Schöneberg wie Iris) gefragt, ob ich mir vorstellen könnte Urlaubs- und Krankheitsvertretung im Kindergarten zu übernehmen. Und das konnte ich! Kurz vorher hatte ich einen Kurs “Start ins Berufsleben ab 35“ absolviert.
Und du hast wesentliche Entwicklungen des Kindergartens mitbekommen…
Ja, vom Vormittagskindergarten (5 Std. Betreuung), dann mit Mittagsessen und jetzt 7 – 9 Std Betreuung.
Die gesellschaftlichen Entwicklungen spiegelten sich in der Ausweitung der Betreuungszeiten wider; wir mussten ja bestehen können.
Außerdem waren Fortbildungen möglich und erwünscht und sind immer in meine Arbeit eingeflossen.
… und Höhen und Tiefen, die es immer in der Zusammenarbeit mit Kindern gibt.
Es war und ist ein gutes Team, in dem wir uns immer ausgetauscht haben, um Lösungen zu finden. So wurden die „Tiefen“ aufgegriffen und bewältigt. Von daher war ich immer gut aufgehoben. Ich konnte meine Bedenken und Ideen äußern und mit Team und Leiterinnen besprechen. Auch als in meinem Privatleben ein Umbruch geschah.
Welche Erlebnisse verbindest du in besonderer Weise mit dem Kindergarten der Baptistengemeinde?
Den Brand und den Wasserschaden werde ich nicht vergessen.
Und dann die Höhepunkte im Kindergartenjahr: Übernachtungen, Ausflüge, Feste und Familiengottesdienste.
Und jetzt interessiert uns natürlich noch, welche Pläne du für deinen Ruhestand hast.
Ich habe mittlerweile zwei Enkeltöchter mit tollen Familien. Da werde ich viel Zeit investieren. Für einige Stunden werde ich noch im Kindergarten sein.
Ansonsten halte ich Augen und Ohren offen für Neues.
Vielen Dank, dass du uns einen Überblick über deine 25 Jahre im Kindergarten gegeben hast.
Wir danken dir für deine kompetente und engagierte Arbeit an den Kindern und wünschen dir für den wohlverdienten Ruhestand alles Gute. Und wir sind sehr froh darüber, dass du uns für ein paar Stunden im Kindergarten noch erhalten bleibst.
Passendes Wetter; nicht zu heiß und trocken, überall gute Laune und die Bereitschaft anzupacken, also perfekte Voraussetzung, um die notwendigen Mengen Sand in den Kästen bei den Spatzen und den Mäusen aufzufüllen. Menschen aller Altersgruppen halfen mit und so hatte sich Helmut bei seinen Berechnungen für Sandmenge und Anzahl der Schaufeln und Schubkarren nur bei der Zeit verrechnet:
Wir waren eine halbe Stunde früher fertig und hatten noch mehr Zeit, die wunderbar gegrillten Würstchen bei interessanten Gesprächen zu genießen.
Vielen Dank allen helfenden Hände; es hat Spaß gemacht!
Passendes Wetter; nicht zu heiß und trocken, überall gute Laune und die Bereitschaft anzupacken, also perfekte Voraussetzung, um die notwendigen Mengen Sand in den Kästen bei den Spatzen und den Mäusen aufzufüllen. Menschen aller Altersgruppen halfen mit und so hatte sich Helmut bei seinen Berechnungen für Sandmenge und Anzahl der Schaufeln und Schubkarren nur bei der Zeit verrechnet:
Wir waren eine halbe Stunde früher fertig und hatten noch mehr Zeit, die wunderbar gegrillten Würstchen bei interessanten Gesprächen zu genießen.
Vielen Dank allen helfenden Hände; es hat Spaß gemacht!
Hallo, ich bin Silke und seit Januar 2021 wieder zurück im Kindergarten und deshalb neu im Team. Das bin ich:
Ich bin 49 Jahre alt, von Beruf Diplom-Pädagogin und Mama von drei Kindern:
Ein 19 jähriger Sohn, sowie 2 Töchter (16 und 12 Jahre alt). Außerdem gehört zu meiner Familie noch mein Mann, sowie unser Hund.
Ich lese in meiner Freizeit sehr gerne, besonders Krimis. Außerdem treibe ich gerne Sport, gehe oft mit meiner Familie bouldern und bin leidenschaftliche Eis Esserin und Tee Trinkerin.
Bis 2014 war ich als Erzieherin in der Mäusegruppe im Kindergarten, dann habe ich die Einrichtung gewechselt und war 7 Jahre in einer Krippe in einem evangelischen Kindergarten beschäftigt.
Nun bin ich hier, bei den kleinsten, den Spatzen tätig. Die Arbeit mit ihnen macht mir große Freude: Sie auf ihrem Weg beim „groß werden“ zu unterstützen, zu sehen, welche Entwicklungsschritte sie machen, ihren Forschergeist, ihre Begeisterungsfähigkeit für so viele Alltagsgegebenheiten, die für uns große selbstverständlich sind, dies alles mitzuerleben, ist etwas ganz besonderes. Deshalb arbeite ich so gerne mit den „ganz kleinen“ und bin jeden Tag aufs neue gespannt, über welche „Kleinigkeiten“ heute gestaunt werden wird…
Ich bin Julia, seit Dezember 2020 Teil des Kindergartenteams und nutze hier den Blog, um mich einmal vorzustellen, insbesondere bei jenen, denen ich bisher coronabedingt noch nicht live über den Weg gelaufen bin.
Ich bin als Diplom-Psychologin als Quereinsteigerin in den Erzieher*innen-Beruf gekommen und das war die allerbeste Berufswahl, die ich je getroffen habe. Die Arbeit mit Kindern und Familien hat mir schon immer große Freude bereitet und ich komme wirklich jeden Tag sehr, sehr gerne in unseren Kindergarten.
Ich bin Jahrgang 1980 und habe selbst vier Kinder: Elias (11 Jahre), Rafael (10 Jahre), Gabriel (6 Jahre) und Rahel (4 Jahre). Und deshalb weiß ich auch: der Alltag mit Kindern kann eine echte (logistische) Herausforderung sein und es ist nur selten mal nichts los. Aber das heißt auch, dass das Leben bunter, spannender und bereichernder wird. Genau so bunt wie es eure Kinder sind: neugierig, kreativ, eigenwillig, unverwechselbar und liebenswert.
Wenn ich mal zu Freizeit komme: ich mache sehr gerne Sport (Fitness, Krafttraining, Wandern, in Phasen auch Laufen) und ich liebe es, zu lesen. Weshalb ich so begeistert bin von unserer Kindergarten-Bibliothek und Christinas Engagement!
Auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit euch freue ich mich und bedanke mich sehr herzlich für das geschenkte Vertrauen!
Groß war die Freude, als pünktlich zu frühlingshaften Temperaturen das bestellte „Kinder-Taxi“ und die Kinderroller im Kindergarten ankamen.
Kinder-Taxis heißen so, weil das dreiradfahrende Kind auf der Rücksitzbank ein oder zwei Kinder transportieren kann.
Natürlich wurden alle Spielgeräte sofort auf dem Außengelände des Kindergartens ausprobiert.
Und doppelt groß ist die Freude, weil dies eine Spende der Elsbach-Stiftung war. Der Kontakt zu der Stiftung ist über den Shalom-Chor unserer Gemeinde entstanden.
Durch die strahlenden Kinderaugen geben wir unseren Dank weiter!
Uff, die Zeit ist vorüber. Dank der guten Organisation unserer Kindergartenleitung wird das gesamte Team geimpft. Es gab einige Coronafälle im Umfeld unserer Einrichtung, die aber – Gott sei Dank! – keine größere Auswirkung hatten.
33 Träger–Informationen (Stand 11.3.21) mussten gelesen, weitergeleitet und teilweise sehr kurzfristig umgesetzt werden. Dabei blieben alle Mitarbeitenden immer positiv und kreativ, um auch in diesen schwierigen Zeiten an den Kindern und ihren Eltern zu bleiben. Und so ganz nebenbei wurde entrümpelt und es sind schöne, ungeahnte, neue Spielecken entstanden.
Nun gibt es Positives zu berichten und in zwei Jahren ernten die Kinder unseres Kindergartens wahrscheinlich so ca. 10 Äpfel – für einen Apfelkuchen dürfte es allemal reichen.
Wir sind Sprach-Kita!
Hinter dem Namen „Sprach-Kita“ verbirgt sich ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes Programm, das sich zum Ziel gesetzt hat, das sprachliche Bildungsangebot in teilnehmenden Einrichtungen ganzheitlich zu verbessern.
„Mit dem Konzept der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung wird der Alltag in einer Kindertageseinrichtung in seiner Gesamtheit darauf ausgerichtet, den Spracherwerb aller Kinder anzuregen und zu fördern“ (aus: Praxishilfen zur Umsetzung des Bundesprogramms).
Unser Kindergartenteam hat sich auf das Abenteuer eingelassen, Schwerpunkte sprachlicher Bildung, inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien umzusetzen und verstärkt zu verankern. Dabei fangen die Erziehenden nicht beim Punkt „0“ an, sondern intensivieren die bis jetzt auch verfolgten pädagogischen Ziele, Kinder in ihrer individuellen Sprachpersönlichkeit ernst zu nehmen.
Der Bund unterstützt dieses Vorhaben mit einem Zuschuss zu den Personalausgaben, den Sachausgaben und Gemeinkosten, wir tragen 20% dazu bei.
Wir freuen uns, dass wir an diesem Programm teilnehmen dürfen, denn:
Sprache ist der Schlüssel zur Welt!
Und noch einmal haben wir gewonnen:
Von der Firma „eismann“ wurden Apfelbäumefür Kitas verlost und wir haben einen von 1000 gewonnen, dank eines Kita-Vaters, der uns auf diese Aktion hingewiesen hat.
Von der Pflanzaktion und der 1. Ernte werden wir berichten.
Am 28.2.2020 fand ein erster Coronatest für unsere Pädagogen*innen in unserem Kindergarten statt. Anne Naujoks hatte als Vorbereitung für diesen Test alle nötigen Materialien wie Schnelltests und vorhandene Hygieneartikel besorgt bzw. bereitgestellt.
Aus unserem Freundeskreis des Kindergartens konnten wir für uns Dr. Martin Schnittert, einen erfahrenen Kinderarzt, gewinnen.
Es fanden sich unter unseren Pädagoginnen auch Freiwillige, die unter Berücksichtigung der arbeitsmedizinischen Vorgaben, als Testpersonal eingesetzt wurden.
Dabei kamen zur Sprache der Umgang und die Durchführung von Hände- und Flächendesinfektion, der korrekten Entsorgung des verbrauchten Materials, die Testdurchführung sowie der Umgang mit positiven Testergebnissen.
Nach einer kurzen Einführung und Beantwortung aller Fragen aus unsrem Team leitete uns Dr. Martin Schnittert an. Die anfängliche Unsicherheit unter uns, da dies etwas Neues für uns war, war nach kurzer Zeit verflogen.
Nach 2 Stunden Test und Unterweisung wissen wir, dass alle Pädagogen*innen coronafrei ins Wochenende gehen können. In Zukunft können wir selbstständig im Kindergarten Coronatests durchführen.