Der Familien- und Kindergartengottesdienst am 13.7.25 stand unter einem besonderen Thema: Abschiede. Es wurden nicht nur die Kinder, die im nächsten Jahr Schulkinder werden, aus der Kleinen Oase verabschiedet, sondern auch die langjährige Leiterin, Anne Naujoks.
Symbolisch für dieses Veränderungen war eine Tür aufgebaut, durch die, diejenigen Kinder gingen, die den Kindergarten verlassen werden. Anschließend schritt auch Anne durch diese Tür und die neue Leiterin, Silke Bonacker, trat durch diese Tür ein.
So war es nicht nur ein Abschiednehmen in diesem Gottesdienst, sondern auch ein Begrüßen. Die Pastorin Natalie Georgie stellte das Geschehen unter die biblische Geschichte von Abraham, der in ein unbekanntes Land mit seiner Frau zog. Aus einem Rucksack zog sie symbolisch Dinge, die für einen solchen Aufbruch wichtig sind: eine Sanduhr für Geduld, ein Tagebuch, um Erlebtes festzuhalten und Gedanken zu ordnen und ein Kuscheltier für Begleitung und Nähe.Begleitung und Nähe verheißt Gott uns für unser Leben, wir können getrost Neues wagen und unbekannte Wege gehen. Viele Worte und Blumen drückten aus, wie dankbar der Kindergarten und die Gemeinde für Anne und ihre Arbeit sind und auch, dass mit Silke eine qualifizierte Nachfolgerin gefunden ist. Der Gottesdienst endete – wie alle Familiengottesdienste in der Baptistengemeinde – mit dem Lied: „Immer und überall bin da! Glaube mir, ich bin bei dir!“
Die gute Gemeinschaft wurde mit Kaffee und Kuchen fortgesetzt, auf dem montags bis freitags die Kinder der Kleinen Oase spielen.
Eine große Attraktion war die Popcornmaschine, die von Helmut zur Freude, nicht nur für die Kinder, professionell bedient wurde.
Mit einem festlichen Gottesdienst und anschließendem Hoffest, viel Musik, Getränken und gutem Essen wurde dieses Jubiläum gefeiert. Viele Grußworte von Menschen aus anderen Gemeinden und Politik wurden überbracht. Viele Grußworte von Menschen aus anderen Gemeinden und Politik wurden überbracht. Auch aus dem Kindergarten gab es Glückwünsche zu dem Fest, überbracht von der neuen Leiterin Silke Bonacker. Es war ihr erster Auftritt vor der Gemeinde in dieser neuen Funktion. „Die Gemeinde muss sehr alt sein, wenn der Geburtstag aus drei (!) Ziffern besteht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Gott und Jesus auch sehr alt sind, denn sie gibt es doch schon sehr lange.“ Diese und andere Gedanken hatten die Kinder im Gesprächskreis zum Gemeindejubiläum geäußert.
Die Glückwünsche waren auf einem Plakat mit den Abdrücken der Kinder notiert. Als Geschenk überreichet Silke einen „Besuchsgutschein“, damit die Kinder die einzelnen Gruppenaktivitäten der Gemeinde kennenlernen können.
Und „ganz richtig“ wird Silke am 13.7.25 im Familiengottesdienst als neue Leiterin begrüßt.
Schon als ich die „Halle“ am Freitag betrat, spürte ich eine ungewohnte Stimmung. Im Gespräch mit dem Erzieher*innen-Team gestanden wir uns alle ein, dass wir mehr traurig als aufgeregt waren: nach 13 Jahren in der Kleinen Oase sollte Anne im Morgenkreis verabschiedet werden. Wird es heute emotionaler oder am 13.7.25, wenn die Verabschiedung im Familiengottesdienst stattfinden wird, war die bange Frage.Kinder und Erwachsene versammelten sich im Kreis (der Baulärm begann fast auf die Minute mit dem Erzählen der Geschichte). Lion zeigte anhand der Kinderbibel von Kaes de Kort, wie Gott Abraham in ein neues und unbekanntes Land führt, an seiner Seite bleibt und ihn segnet.Diese Gewissheit des Beistands Gottes und seines Segens soll auch Anne auf dem Weg von Berlin nach Schwerin begleiten.
Die Kinder überreichten ihr zum Abschied ein kleines Album, in dem sich jedes Kind verewigt hatte.Bei dem Lied „Möge die Straße…“ flossen dann doch einige Tränen, denen dann aber mit der abschließenden Aktion, Anne wurde „hinausgeschaukelt“, Einhalt geboten wurde.Das war ein Spaß! Und das spendierte Eis half allen wieder zur gewohnten Fröhlichkeit zurück zu finden.Gruppen- und Erzieher*innenfotos zum Ende des Kindergartenjahres wurden gemacht.Und ganz zum Schluss wurde Silke von Anne in die Kleine Oase geschaukelt.Danke, Anne, du warst ein Geschenk für den Kindergarten!
Die zauberhafte Wortverlosung von Jutta Segenhardt, Mixtvision Verlag, 17.00 €, ab 4 Jahren
Helene entdeckt einen besonderen Schatz: Ihre Oma hat eine Kiste voller Zauberworte! Um auch andere Menschen daran teilhaben zu lassen, verschenken die beiden die schönsten Worte an ihrem Straßenstand. Die Leute sind neugierig: Was passiert wohl, wenn man die kleinen Papierröllchen öffnet?
Eine zauberhafte Geschichte über die Kraft der Sprache und der Fantasie.
PS: Liebe Kindergarteneltern! Dies ist die letzte Folge aus der Serie „Buch des Monats“ für die ich seit sechs Jahren verantwortlich war. Ich hoffe, Ihnen und Ihren Kindern wertvolle Lesetipps vermittelt zu haben. Mir hat es sehr viel Freude bereitet, diese Bücher Ihren Kindern vorzulesen.
Seit unserem großen Jubiläum vor 5 Jahren hat sich viel verändert in der Kleinen Oase, die damals noch gar nicht so hieß. Deshalb haben wir diesen Geburtstag mit allen, die sich für unseren Kindergarten einsetzen, gefeiert und einige auch zu Wort kommen lassen.
Die wichtigsten Personen in der Kleinen Oase haben bereits tagsüber gefeiert. Am Morgen konnten die Kinder bei einem Mitmachtheater in eine fantastische Unterwasserwelt eintauchen. Und kurz vor dem Empfang der Erwachsenen ging ein wunderschönes Kinderfest zu Ende. Ein paar Spuren waren noch zu entdecken: das Geheimnis der grauen Wand wurde gelüftet; die Kinder durften sie bemalen. Sie wurde eigens dafür geschaffen, um von den Kindern bemalt zu werden. Beim abendlichen Empfang wurden Menschen interviewt, die sich in verschiedenen Bereichen für die Kleine Oase engagieren. Hier ein paar Auszüge davon, teilweise leicht verändert:
von rechts nach links: Lion Rauer („Springer“ in der Kleinen Oase), Antje Thieme (Pädagogin), Maria Matschke (Elternvertreterin), Caroline Dollinger (Mitglied im Diakoniewerk), Markus Piel (Mitglied im Vorstand des Diakoniewerks)
Liebe Antje, du gehörst schon sehr lange zum pädagogischen Team der Kleinen Oase und bist auch für die Umsetzung der Themen im Zusammenhang mit „Sprachkita“ zuständig. Als wir uns das letzte Mal länger über die Kleine Oase unterhalten haben, sprachst du von dem Geheimnis der Kleinen Oase. Bitte verrate es uns!
Antje: Das Besondere an „Sprachkita“, ist alltagsbasierte Sprache und Sprachkultur. Da waren wir schon immer ganz gut auf dem Weg. Wir haben daran angeknüpft, die Kinder mitgenommen, uns als Team und euch als Vorstand. Wir sind gut im Gespräch. Das Geheimnis der Kleinen Oase sind die kurzen Wege, die wir haben: zu Fuß, wenn wir durchs Haus laufen, wie auch inhaltlich. Alles kann ganz schnell transportiert werden. (…) Wir kennen uns alle, die Kinder kennen alle, die Eltern kennen uns und wir kennen sie. Das heißt nicht, dass alles konfliktfrei ist, aber wir gehen mit großem Vertrauen und Verantwortung miteinander um. Das ist etwas ganz Wertvolles. Die Tatsache, dass Christina und ich uns einfach mal schnell auf der Bank draußen austauschen können, sagt alles. Wir brauchen keinen Termin beim Vorstand, wir brauchen auch keinen Termin bei Anne im kleinen Haus, Eltern sind auch immer mit dabei.
Lion,(…) du bist in der Gruppe, in der buchstäblich „Not am Mann“ ist. Du studierst Kindheitspädagogik und bist seit 6 Jahren als Werkstudent bei uns beschäftigt. Ganz direkte Frage: warum bist du immer noch bei uns?
Lion: Gute Frage! Du hast eigentlich die Antwort schon ein bisschen gegeben: optimalerweise wird die Beziehung immer besser, je länger man zusammenarbeitet, so ist es bei zumindest bei mir. Die Zusammenarbeit hat sich verbessert und die Beziehung untereinander. Hinzukommt, dass ich eine sehr entgegenkommende Chefin habe. Mir wurde sehr viel Flexibilität entgegengebracht, sodass ich Uni und Kleine Oase gut gewuppt habe. Also: es hat auf der privaten Ebene gestimmt, es hat auf der professionellen Eben gestimmt und dann hat man keinen wirklichen Grund zu gehen.
Einschub Antje: Lion hat etwas erwähnt, was Selbstverständlich wirkt, aber gar nicht so selbstverständlich ist: nämlich, dass wir ein so gewachsenes, kontinuierliches und homogenes Team sind. Und ich möchte jemand an dieser Stelle danken: Jürgen Schaffer! Als die Kleine Oase vor 14 Jahren immer Zeitverträge vergeben hatte, um sich selbst zu schützen und nicht in die roten Zahlen zu gelangen, und ich irgendwann am Telefon zu dir sagte: „Mensch, jetzt will ich aber!“ Da hast du den Satz gesagt, den ich nie vergessen werde: „Na gut, wenn du dazugehören möchtest, dann soll das so sein!“ Ich danke dir dafür, das ist etwas ganz Wichtiges, dass wir hier zusammengehören. (…)
Liebe Maria, ihr habt auch euren zweiten Sohn, Theo in die Obhut der Kleinen Oase gegeben. Noah, der bereits in der zweiten Klasse ist, war auch in der Spatzengruppe und dann bei den Störchen. Was ist für euch aus Elternsicht Grund, sich für die Kleine Oase zu entscheiden?
Als ich die Kleine Oase das erste Mal besucht habe, da hieß sie noch gar nicht so und das Team kannte ich auch nicht. Ich war total begeistert von den riesigen Panoramafenstern und dachte wow, die Kindern können so richtig rausgucken, bei jedem Wetter, auch in die Natur. Ganz im Gegensatz zu manchen Berliner Kitas, die an der Straße liegen. (…) Das war mein erster Eindruck und natürlich auch die Lage, versteckt und trotzdem zentral. Und dann habe ich das Team kennengelernt und bin begeistert von dem außergewöhnlichen Erzieher*innenteam. Dass man Gespräche führen kann, die nicht oberflächlich sind, dass ihr an uns als Menschen interessiert seid und immer ein Ohr für uns habt. Als Beispiel dafür: Als unser Hund eingeschläfert werden musste, wusste das gleich die gesamte Kita, weil mein Sohn das überall erzählt hat, ich wollte das gar nicht erzählen. Und dann war es so familiär, als wir gefragt wurden, wie es uns denn geht. Es war als käme man nach Hause. Das liegt zum einen an der Größe der Kita, aber auch an dem tollen Team. Ich bin schon ganz traurig, wenn mein Sohn in einem Jahr die Kita verlässt.
Liebe Caroline, du bist in der Gemeinde schon sehr viel ehrenamtlich unterwegs. Warum war es dir wichtig auch noch Mitglied im Diakoniewerk zu sein?
Caroline: In der Gemeinde bin ich verwurzelt und mit dem Kindergarten war ich verbunden, weil meine Tochter ihn besucht hat. Fabienne (ehem. FSJ-Kraft und Auszubildende) hat bei mir gewohnt. Verschiedene Mitarbeiter*innen waren bei mir (in der physiotherapeutischen Praxis Baldauf Dollinger), um Entspannung zu finden. Da lag es nah, Gemeinde und Kindergarten zu verknüpfen und Mitglied im Diakoniewerk aktiv werden.
Lieber Markus, du hältst die Finanzen des gesamten Kindergartens zusammen. Auch mit Mathematikstudium verstehe ich nicht immer, wie du es schaffst, dass wir genügend Geld haben. Was ist das Geheimnis deiner Buchhaltung?
Markus: Das ist kein Geheimnis. Solange genügend Geld reinkommt, kann es auch ausgegeben werden. Das ist einfach, da braucht man kein Studium. Schwierig ist es manchmal, die Zeit für diese Aufgabe zu finden, da sie ehrenamtlich ist; Rechnungen müssen zu bestimmten Zeite bezahlt werden.
Vielen Dank für eure Antworten. Da waren – in der Kleinen Oase würde gesagt werden – „Glitzermomente“ dabei. Zum Schluss bitte ich euch, in einem Satz zu sagen, was ihr der Kleinen Oase für die nächsten Jahre wünscht.
Antje: Sprachkita ist nicht Sprachförderung im klassischen Sinn, sondern Teil der Demokratiebildung. Und ich wünsche mir, dass wir immer demokratische Regierungen in diesem Land haben.
Lion: Es steht in der Mäusegruppe ein Personalwechsel an. Deshalb wünsche ich der Kleinen Oase, dass die nötige Stabilität auf personeller Ebene bleibt, damit wir die Dinge, die wir uns vorgenommen haben auch umsetzen können.
Caroline: Ich wünsche der Kleinen Oase, dass sie es schafft, den Kindern im Rückblick die schönste Zeit ihres Lebens zu bereiten. In der sie die Werte lernen und verinnerlichen, die sie später davon abhalten AfD zu wählen.
Markus: Ich wünsche, dass wir weiterhin so gut zusammenarbeiten, damit die Kinder eine unbeschwerte Kindergartenzeit haben und sie genießen können. Und dass wir nie vergessen, dass alles, was wir tun, für diese Kinder getan wird.
Das Gespräch führte ChrisTina Praclik
Musikalische Highlight der Feier durch Stefanie und Daniel Elfendahl
Vom Kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.
Werner Holzwarth / Wolf Erlbruch, Peter Hammer Verlag, ca. 16€ Das weltberühmte Bilderbuch jetzt als Pappausgabe mit Schiebern auf jeder Seite, einfach großartig!
Als das Wiesel nach Hause kommt, traut es seinen Augen kaum: Bär und Dachs spielen miteinander. Das Wiesel ist sauer, denn Dachs ist sein Freund! „Spiel doch mit“, schlägt der Dachs vor, doch Bär und Wiesel können sich nicht einigen…. bis der Dachs irgendwann nach Hause muss.
Sich als Gruppe zusammenfinden, ist nicht einfach. Wer darf mitspielen und wer nicht? Und wer bestimmt das überhaupt?
Dieses Bilderbuch erzählt mit Augenzwinkern von einer Situation, die jedes Kind kennt. (Verlag an der Este, die besten Geschichten muss man teilen)
Im Zoo wird nicht geflunkert, Sophie Schönwald und Günther Jakobs, Baumhaus Verlag, ab 2 Jahre
Was ist denn heute mit dem Zoodirektor los? Irgendwie ist er zum Flunkern aufgelegt und behauptet, dass Zebras kreisrunde Punkte hätten. Stimmt dich gar nicht, weiß doch jeder! Zebras sind nicht gepunktet, sie sind … Na? Weißt du es?
Ein Bilderbuch zum Mitraten und Spaß haben! (Klappentext)
Diesen Pfingstgruß hinterließen die Kinder der Kleinen Oase im Kirchenraum der Baptistengemeinde, als sie am Freitag (17.5.) innerhalb des Morgenkreises dort Pfingsten feierten.
Mit Playmobilfiguren stellten Silke und Julia die Geschichte aus der Bibel nach und Christine spielte auf der Orgel. Das war für alle Kinder ein eindrückliches Erlebnis.
Gestern (26.5.*) entdeckten nun die Kinder im Gottesdienst die kleine Überraschung: selbstgebastelte Papierblumen und Flaggen von allen Ländern, aus denen Kinder im Kindergarten sind. Dazu ein Geburtstagsgruß an die Gemeinde, denn Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche.
Die gelungene Überraschung wurde von allen Gottesdienstbesucher*innen laut beklatscht, bevor die Kinder in ihren Kindergottesdienst zogen.
*Zu Pfingsten war die Gemeinde verreist und es fand kein Gottesdienst in unseren Räumen statt.